|

„Nicht durch menschliche Macht und Gewalt wird es gelingen,
sondern durch meinen Geist! Das sage ich, der HERR, der Herrscher der Welt.“
Sacharja 4,6
Liebe Gemeindeglieder, liebe Gäste,
Pfingsten steht vor der Tür. Wir werden erinnert an den „Geburtstag“ der christlichen Gemeinde und Kirche. Unser Auftrag, von dem, der unser Leben prägt und verändert, anderen fröhlich (!) weiter zu sagen, soll neu in den Blick kommen. Gottes gute Absichten mit uns anderen glaubhaft vor Augen gemalt werden. Eine kleine Geschichte drückt das so aus: Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spielen. So überlegte er, womit er seinen Sohn beschäftigen könnte. Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.
Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt." (Quelle unbekannt)
Die Pfarrerin und Buchautorin Claudia Filker formuliert über den in Jesus Christus Mensch gewordenen Gott in einem Gedicht mit der Überschrift „Stell dir vor“:
Stell dir vor – ein Freund, der durch dich blickt und dir tut es gut. Stell dir vor – ein Freund, der immer dort ist, wo du ihn brauchst. Stell dir vor – ein Freund, der dich hält, wenn alles wankt. Stell dir vor – ein Freund, der auf dich wartet, wenn der Abschied kommt. Stell dir vor – so ist Gott. (aus: Freunde sind so kostbar)
Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn schreibt in seinem Kanzelwort aus Anlass der Annahme der Verfassung der ELKN: „Auch in Zukunft sind wir dazu gerufen,…das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat zu bezeugen und die Schönheit und Lebenskraft des christlichen Glaubens …neu zu entdecken. …Entscheidend ist unsere Beziehung zu Gott!“
Dies wollen wir gerne tun und in der Kraft des Heiligen Geistes unser Christ Sein leben und fröhlich aus gutem Grund Pfingsten feiern!
Herzlich grüßt Sie Ihr Pastor Harry Moritz |
|
Goldene Konfirmation 2012 |
|
Am Sonnabend, den 15. und Sonntag, den 16. September 2012 begehen wir das Jubiläum der Goldenen Konfirmation. Alle, die in den Jahren 1961 oder 1962 hier in unserer Warnemünder Kirche oder anderswo konfirmiert worden sind, nun aber hier leben, laden wir herzlich ein! Bitte sagen Sie diese Einladung Ihnen bekannten Jubilaren weiter. Für unsere Planung der Kaffeetafel am Sonnabend, den 15. September um 15 Uhr in unserem Gemeindehaus Am Kirchenplatz 4 – neben der OSPA und direkt gegenüber der Kirche – und für das Ausstellen der Jubiläumsurkunden erbitten wir Ihre schriftliche Anmeldung. Wenn sich der Geburtsname durch Heirat geändert hat, erbitten wir auch Ihren Geburtsnamen. Um eine Teilnehmerliste allen Jubilaren zugänglich machen zu können, benötigen wir Ihr Einverständnis. Bitte vermerken Sie bei Ihrer schriftlichen Anmeldung, wenn Sie mit der Veröffentlichung Ihrer Anschrift nicht einverstanden sind! Bei unserer Kaffeetafel soll auch Zeit sein, um sich auszutauschen und vielleicht auch alte Konfirmationsbilder anzuschauen. Wir würden uns freuen, wenn Sie Bilder aus Ihrer Konfirmandenzeit mitbringen. Am Sonntag, den 16. September 2012 feiern wir um 10 Uhr den Festgottesdienst, verbunden mit der Feier des Heiligen Abendmahls. |
|
Fernsehgottesdienst aus der Warnemünder Kirche |
|
Jeden Sonntag überträgt das ZDF um 09:30 Uhr im Wechsel evangelische und katholische Gottesdienste live im Fernsehen. Am 26. August plant das ZDF, den Gottesdienst aus der Evangelischen Kirche in Warnemünde zu übertragen. Seit 1986 überträgt das ZDF an jedem Sonntag einen Gottesdienst. In der Regel beginnt die Sendung um 9.30 Uhr und dauert 45 Minuten. Dabei wechseln sich katholische und evangelische Gemeinden ab. Die Gottesdienste werden aus Kirchengemeinden in ganz Deutschland übertragen. Im Durchschnitt eines Jahres sind es etwa 700.000 Zuschauer pro Sendung. Das Angebot Die Evangelische Kirche in Deutschland bietet mit der Übertragung ein leicht zugängliches Angebot christlicher Verkündigung im Fernsehen. Dabei versteht sich der Fernsehgottesdienst nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu den Gottesdiensten, die Sonntag für Sonntag in den Gemeinden stattfinden. Für manche Ältere oder Kranke ist dies eine Chance, überhaupt an einem Gottesdienst teilzuhaben. Aber das Fernsehen erreicht darüber hinaus auch zahlreiche Menschen, die den Kontakt zu ihrer Ortsgemeinde verloren haben. Manche genießen es, den Sonntagvormittag einmal ruhiger anzugehen und mit einer Tasse Kaffee vor dem Bildschirm zu sitzen. Andere zünden zuhause eine Kerze an, schlagen das Gesangbuch auf und verstehen sich nicht als Zuschauer, sondern als Mitfeiernde. Sie alle möchte die evangelische Kirche erreichen. Die christliche Botschaft soll auch im Fernsehgottesdienst lebensnah, verständlich und ermutigend zum Ausdruck kommen. Es soll erfahrbar werden, welche ethische Orientierungskraft und welch großen spirituellen Reichtum der christliche Glaube bereit hält. Zugleich soll sichtbar werden, wie nah die evangelische Kirche bei den Menschen ist und sich den aktuellen Themen der Zeit, von den Umweltfragen bis zum Schutz des Lebens an seinem Anfang und seinem Ende, stellt.
Quelle und weitere Informationen: www.zdf.fernsehgottesdienst.de |
|
Kirchenglocken geben die Zeit an, sind aber auch Kulturgut und Bestandteil der regionalen Identität. Sie rufen zum Gottesdienst und sind auch ein Aufruf innezuhalten, sich auf Gott zu besinnen. Jede Glocke hat ihren eigenen, unverwechselbaren Klang. Mit der Aktion "Unsere Glocken im Norden" will NDR Kultur die Bedeutung der Glocken in Norddeutschland würdigen, ihre Geschichte, ihren Klang, ihre Umgebung. Ab dem 20. Februar können Hörerinnen und Hörer wählen, welche Kirchenglocken sie im Programm montags bis freitags um 7:10 Uhr ab dem 27. Februar 2012 hören wollen. Auch das Geläut unserer Evangelischen Kirche in Warnemünde ist wählbar. |
|
Von der Landeskirche zum Kirchenkreis Mecklenburg |
|
Nach einer positiven Zustimmung zur geplanten Fusion der Kirchen im Norden wird zu Pfingsten 2012 aus unserer Landeskirche der EvangelischLutherische Kirchenkreis Mecklenburg. Er ist dann einer von 13 Kirchenkreisen in der künftigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche). Was ändert sich? Statt der bisherigen fünf Kirchenkreise soll es vier Propsteien geben: Neustrelitz, Parchim, Rostock und Wismar. Die Größe der künftigen Propsteien soll in der Zahl der Gemeindeglieder und Pfarrstellen in etwa gleich sein. Schwerin wird der Sitz des künftigen Landesbischofs, der 2013 gewählt wird, sowie übergangsweise der Sitz eines Bischofs im Sprengel sein. Zudem wird in der Landeshauptstadt die Kirchenkreisverwaltung konzentriert, die zudem zwei Au- ßenstellen in Güstrow und Neubrandenburg unterhält. Während die bisherigen Kirchenkreise rechtliche Größen waren, die etwa Anstellungen vornehmen konnten, sind die künftigen Propsteien geistliche Aufsichtsbezirke für vier Pröpste bzw. Pröpstinnen. Davon wird ein Propst oder eine Pröpstin den Vorsitz im Kirchenkreisrat aus 13 Mitliedern wahrnehmen. Sie haben jeweils die Verantwortung für ihr Propsteigebiet und auch für gemeinsame Aufgaben im kreiskirchlichen Dienst. Die Kirchenkreissynode wird 55 Mitglieder umfassen. Davon sind dreißig Gemeinde-Synodale, zehn Pastoren-Synodale, fünf aus dem Kreis der Mitarbeitenden und fünf aus Diensten und Werken. Zusätzlich werden durch den Kirchenkreisrat fünf weitere Mitglieder berufen. Dazu kommen noch fünf Jugenddelegierte. Christian Meyer, Pressesprecher |
|
Neue Gemeindepädagogin: Janne-Marije Bork |
|
Hallo liebe Kinder, Eltern und Gemeindemitglieder, mein Name ist Janne-Marije Bork und ab dem 1. September arbeite ich als Gemeindepädagogin in Warnemünde. Ich komme aus Rostock und habe dieses Jahr mein Studium in Moritzburg abgeschlossen. Jetzt freue ich mich darauf, zusammen mit euch und vielseitigen Ideen und Vorhaben, in das neue Schuljahr zu starten. Ich hoffe auf viele interessante Begegnungen, eine Menge Spaß und gute Gespräche und freue mich sehr darauf, euch bei einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen!
|
|
SPUR 8 – Ein Glaubenskurs für Erwachsene |
|
Ein Glaubenskurs für Erwachsene wird ganzjährig - nach Bedarf und Absprache - mit den potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kostenlos und unverbindlich angeboten. Sie gehen keine Verpfichtungen ein! Der Kurs setzt sich aus 7 Einheiten, verteilt auf 7 Abende zusammen, die entweder alle 14 Tage oder wöchentlich an einem Abend (ca. 90 Minuten) stattfinden. Die Teilnahme eröffnet für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Option, sich nach Abschluss des Kurses taufen zu lassen. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt per E-Mail unter oder telefonisch mit Pastor Moritz auf! |
|
Freiwillige „Tür–Öffner“ gesucht |
|
Im vergangenen Jahr haben rund dreiundneunzigtausend Gäste die Möglichkeit genutzt, unsere täglich offene Kirche zu besuchen. Um unseren Gästen weiterhin die Möglichkeit zu bieten, Einkehr zu halten, unseren sehenswerten Altar und den vielen Besuchern ans Herz gewachsenen Christophorus bestaunen zu können, suchen wir Frauen und Männer, die bereit sind, unsere Kirche während der Öffnungszeit für eine oder auch zwei Stunden zu beaufsichigen. Bitte melden Sie sich bei unserer Küsterin Frau Schulz oder im Kirchenbüro. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! |
|
Weck’ die Schildkröte in Dir! |
„Es gilt als ausgemacht, dass die Glückseligkeit sich in der Muße findet", sagte Aristoteles im vierten Jahrhundert vor Christus. Auf gut Deutsch: Nichtstun macht glücklich. Unsere Kultur hat sich aus dieser Weisheit wenig gemacht. Preußisch-protestantische Arbeitsmoral hielt nichts vom Nichtstun. Wir kennen Sätze wie: „Müßiggang ist aller Laster Anfang". Disziplin, Fleiß und Selbstverleugnung sind preußische Tugenden. „Gib, dass ich tu mit Fleiß, was mir zu tun gebühret ...", so klingt es im Evangelischen Gesangbuch. Auch heute noch gilt es als schick und moralisch korrekt, im Stress zu sein, unabkömmlich, mit einem übervollen Terminkalender. In der Regel haben wir es einfach nicht gelernt, mal fünfe gerade sein zu lassen. Dabei gibt es gute Gründe, wenigstens am Sonntag das Leben jenseits der Rastlosigkeit zu entdecken: die Kinder nicht zu drängeln, sich Zeit zu nehmen zum Kuscheln und Reden, das Nichtstun einzuplanen und die einfachen Dinge des Lebens zu genießen - ein schönes Essen, die Wolken am Himmel, die Blumen auf dem Tisch. Biochemische Forschungen haben gezeigt: Wer gelegentlich der Faulheit frönt, lebt länger. Stresshormone fressen die Wachstumshormone, die uns fit halten, förmlich auf. Aus der Ruhe kommt die Kraft, gut und lang zu leben. Die Schildkröten machen es vor. Nur ist es eben gar nicht so einfach, die Schildkröte in sich zu wecken, wenn der Rest der Welt selbst am Sonntag schnell noch einmal ins Büro fährt, gerne einkaufen geht oder sein Auto in die Waschanlage fährt. Nicht nur der Körper, auch Geist und Seele profitieren von den Mußestunden des Sonntags. Geistesblitze setzten Müßiggang voraus. Um Ideen zu entwickeln, muss der Kopf frei sein. Von Albert Einstein wird erzählt, dass er im Schnitt zwölf Stunden schlief - und nebenbei seine Relativitätstheorie entwickelte. „Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf", sagt schon die Bibel (Psalm 127,2). Sie weiß wohl darum, dass Welt- und Selbsterkenntnis nicht dem Alltagsstress entspringt, sondern Zeit und Raum braucht, die ein freier Sonntag schenken kann. Muße und Religion haben manches gemein: Sie lehren uns, dass es heilsam ist, Abstand zu gewinnen von den Pflichten und Sorgen dieser Welt, um zu sich selbst zu finden, zu anderen - und zu Gott.
|
|